Zu deinem Sonett ist mir sofort eine Melodie eingefallen, es bietet sich sozusagen an,
in Musik verwandelt zu werden. Aber ich schaffe es nicht mehr, die Noten zu Papier zu bringen.
Möge es jemand gelingen, deine eindringlichen Worte in Moll musikalisch zu erfassen. Das wünsche ich
Dir ... Inge HG
Alma Brosci05/16/2026
Hallo Rolph,
dein ausgezeichnetes Sonett bekommt
in der englischen Verfassung
eine ganz besondere Klangfarbe,
nimmt den Leser an die Hand.
Erzählt von blassblauen Morgen,
von Rosen, die in der Stille blühen
von Herzen in Moll welche schwer zu brechen sind.
Dieses gefühlvolle traurige Sonett voller Tristesse,
erinnert mich an Streichinstrument und
und die Melancholie
eines Cello`s, das mit warmen
tiefem melancholischen Klang,
wehleidig durchs Leben streicht,
und auch im tiefen Schmerz eine
Schönheit ruht.
Seit 15 Jahren bin ich hier im Forum
und kann sagen, dass ich solch ein
exzellentes von Gefühl und Ausdruck geprägtes
Sonett noch nicht gelesen habe...Chapeau für dieses Werk
LG Gabriele
Nordwind05/17/2026
Lieber Rolph,
als ich Gabrieles Gedanken über eine musikalische Begleitung deines Sonetts las, verspürte ich plötzlich den Wunsch, die Idee weiterzuspinnen:
Für dieses Sonett würden Instrumente passen, die Melancholie, Intimität und eine gewisse „nächtliche Eleganz“ tragen — nichts zu Lautes oder Triumphales. Eher Klangfarben, die zwischen Schönheit und Einsamkeit schweben.
Besonders passend wären:
Cello – wahrscheinlich das stärkste Leitinstrument hier. Hier stimme ich mit Gabriele völlig überein.
Warm, dunkel, menschlich fast wie eine Stimme. Es könnte die „minor key“-Stimmung tragen und die tiefe Ruhe des Gedichts spiegeln.
Klavier – sparsam gespielt, mit viel Raum zwischen den Tönen.
Einzelne Moll-Akkorde würden gut zu den Bildern von verblassendem Tageslicht und stillen Räumen passen.
Viola – weniger glänzend als eine Geige, dafür erdiger und melancholischer.
Sie passt gut zu diesem Gefühl von „softened shades of blue“.
Kontrabass (gestrichen) – sehr leise im Hintergrund.
Er könnte die unterschwellige Schwere und das „moving through the bone“ musikalisch tragen.
Der letzte Vers — vielleicht nur ein einzelner ausklingender Klavierakkord in Moll, der aber nicht traurig endet, sondern ruhig.
Vom musikalischen Geist her erinnert das Gedicht ein wenig an die Atmosphäre von Nick Drake und Leonard Cohen - diese stille Schönheit im Dunklen
So nun höre ich aber auf. Hatte ich schon erwähnt? Dein Sonett gefällt mir ausgezeichnet.
Liebe Grüße
Dietrich
Dietrich0705/17/2026